Nachbetrachtung zum Lehrgang vom 25.2.17

Erfreulicherweise haben sich vier neue Schüler in unserer Gruppe eingefunden.


Nach wir uns bekannt gemacht hatten, sollten alle Anwesenden ihre sportlichen Ziele für das Jahr 2017 formulieren.
Diese reichen von "Quali zur Deutschen im Freien" über die "Quali zur Bezirk in der Halle" bis zur Teilnahme an der Vereinsmeisterschaft mit dem sicheren Treffen der 60er Auflage auf 18 Meter.
Erstaunlich war aber, dass keiner konkret wusste, wann er dafür wie-viel Ringe er schießen muss.
Diese Informationen zu beschaffen und in ein Schießbuch einzutragen und dieses regelmäßig zur Dokumentation des Weges zum gesteckten Ziel mitzubringen wurde deshalb als Hausaufgabe für jeden aufgegeben.

 

Nach einer Aufwärmphase ging es an das Üben von zwei Technik-Elementen.
Zuerst wurden die bio-mechanischen Vorteile einer geraden "Stützlinie" erläutert, danach in der Praxis zuerst am Nullbogen, dann mit dem Theraband, dem Übungs- und schließlich mit dem Wettkampfbogen eingeübt. Dabei zeigte sich, dass die meisten mit dem Zuggewicht ihres Bogens überfordert sind.
Ein Grund, vor dem nächsten Technikelement noch ein kurzes Krafttraining mit Unterarm- und Seitstützübungen einzubauen.

Nach einer Verpflegungspause würde erst in der Theorie und dann in der Praxis dieser ominöse "Sehnenschatten" vorgestellt. Etwa die Hälfte der Schüler hatte bis dahin noch nie etwas davon gehört.
Hier machten sich unseres Nullbögen wieder sehr bezahlt, lassen sie sich doch lange genug in der Halteposition halten um durch das seitliche Neigen des Kopfes zu sehen, wie sich die Lage des Sehnenschattens verändern lässt um ihn idealerweise an den rechten Rand des Visierkorntunnels zu positionieren.

 

In einem Spiel wurde dieses Element dann gleich in der Praxis eingeübt. Jeder sollte auf einen, seinem Stand in der Breite angepassten Papierstreifen auf wachsende Entfernung treffen. Fehlschüsse wurden mit Liegestützen "bestraft".

Zum Schluss lernten die Neulinge noch, wie viel Spaß das "Pfeile-Klauen" machen kann. Drei schafften es schließlich bis ins Finale, in dem Felix mal wieder seine Nervenstärke bewies und gewann.

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